Privatpraxis für Allgemeinmedizin, Akupunktur und Naturheilverfahren Dr. med. Wolfgang Beuse
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Bioimpedanzanalyse (BIA-Messung)

Die Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) ist in den 40er Jahren in den USA entwickelt worden. Erste wissenschaftliche Untersuchungen wurden seit Anfang der 60er Jahre mit dieser Methode vorgenommen.

Die BIA ist ein wissenschaftlich anerkanntes, gefahrloses, nicht invasives Messverfahren und hat in den letzten 10 Jahren zunehmend an Bedeutung für die Beurteilung der Körperzusammensetzung: Körperfett, Fettfreie Masse, Extrazelluläre Körpermasse (Blut- u. Gewebeflüssigkeit), Körperzellmasse (Muskel- u. Organmasse) und Gesamtkörperwasser, gewonnen. Sie wird unter anderem in der Ernährungs-, Sport- und Anti-Aging-Medizin eingesetzt und ist ein sehr genaues Messverfahren, das jederzeit vergleichbare Messergebnisse liefert.

Zur Methode:

Über vier Hautklebeelektroden wird ein homogenes elektrisches Feld mit konstanter Stromstärke und hoher Frequenz im Körper erzeugt. Gemessen wird der Widerstand (Impedanz) des Wechselstroms (800 Mikroampere, 12 V, 50 kHz) und die Phasenverschiebung im Körpergewebe. Jeweils 2 Elektroden werden an der Hand und am Fuß derselben Körperseite befestigt. Die Messergebnisse des Wechselstromwiderstandes sind die Resistenz und die Reaktanz in Ohm. Die Messung dauert nur wenige Sekunden.

Der Strom wird im Körper durch die im Körperwasser gelösten Elektrolyte geleitet. Grundlage dieser Messung ist die Tatsache, dass das Körperfett den Strom nur wenig weiterleitet, sondern ihm einen erheblichen Widerstand entgegensetzt. Die Leitfähigkeit und die Impedanz des Körpers sind daher vom Körperwasser und von der fettfreien Körpermasse, d.h. der extrazellulären Körpermasse (Blut- u. Gewebeflüssigkeit) sowie der Körperzellmasse (Muskel- u. Organmasse) abhängig. Zudem beeinflusst die Länge des Stromleiters den Widerstand. Die Körpergröße wird deshalb in die Berechnungen der Körperzusammensetzung mit einbezogen. Des Weiteren werden das Körpergewicht und das Geschlecht berücksichtigt.

 

 

 

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