Privatpraxis für Allgemeinmedizin, Akupunktur und Naturheilverfahren Dr. med. Wolfgang Beuse
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Propriozeptive Einlagen-Versorgung

Propriozeptive Einlagen sind Aktiveinlagen, die die Muskel-spannung und Haltung des gesamten Körpers verbessern. Die Muskeln kommen insgesamt ins Gleichgewicht.

Wirkungsprinzip

Individuell angepasste propriozeptive Einlagen optimieren die Muskelreaktionen und reduzieren Beschwerden.

 

Propriozeption bedeutet, dass die Sinnesorgane auf körpereigene Reize reagieren und die Stellung, Bewegung und Orientierung des Körpers, seiner Glieder und Gelenke zueinander wahrnehmen.

 

Ziel ist dabei, die aktive Bewegung, Haltung und Balance zu führen, anstatt eine statische Körperhaltung zu unterstützen. Durch Reize an den Sehnenzügen sollen der Muskeltonus und die Muskelreaktionszeit positiv beeinflusst werden. Durch das Zusammenspiel von Reizempfinden und Reizbeantwortung sollen muskuläre Dysbalancen harmonisiert und eingespeicherte Bewegungsabläufe sensomotorisch neu programmiert werden.

 

Propriozeptive Einlagen setzen über verschiedene Druckpunkte auf der Einlage gezielte Muskelimpulse. Dadurch können die Muskeln wieder in der gewünschten Intensität arbeiten, die auf Grund einer Fußfehlstellung, einer Erkrankung, Verletzung aber auch in Folge von Überbeanspruchung die „gesunde" Schrittabwicklung verhindern, wodurch nicht nur Fehlstellungen des Fußskeletts korrigiert werden.

 

Klassische Einlagen führen, über eine passive Korrektur der Fußform, eher zu einer Schwächung der Muskulatur. Bei propriozeptiven Einlagen hingegen, wird die Muskulatur neurophysiologisch angeregt und die dynamischen und statischen Muskelketten des gesamten Körpers bis hin zur Kau- und Nackenmuskulatur harmonisiert.

 

Mithilfe kleiner prallelastischer Polster werden an bestimmten ausgetesteten Stellen Reize gesetzt, die die gesamte Körpermuskulatur
anregen.

 

Wann sind propriozeptive Einlagen sinnvoll?

Im Grunde profitieren alle „Nichtbarfußläufer“ von diesen stimulierenden Einlagen.
Die Verbesserung des Gleichgewichtsgefühls, der Balance und der feinmotorischen Koordination werden von den Anwendern als die wichtigsten Ziele der Versorgung genannt.

 

Dies gilt für die verschiedenen Einsatzbereiche, zum Beispiel bei:

  • Muskeldysbalancen (= gestörtes Zusammenspiel der Muskeln) aller Körperregionen
  • Chronische Rückenschmerzen
  • Kniebeschwerden
  • Bissstörungen (craniomandibuläre Dysfunktion)
  • Wirbelsäulenfehlhaltungen
  • Belastungsschmerzen der Gelenke
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Fußschmerzen und Fersensporn
  • Muskelspastik
  • ADHS
  • Schwindel

 

Insgesamt wird die Bewegungskoordination und Körperaufrichtung aufgrund der veränderten Wahrnehmung verbessert, mit einer deutlichen Harmonisierung der muskulären Dysbalancen. Schmerzen werden gelindert und die Mobilität erhöht.

 

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